Yi Ping Li Mezzosopran

Press

„Li verlieh den von Berlioz vertonten Gedichten von Theophile Gautier eine tiefe Innigkeit, Emotionalität und Anteilnahme"
Saisonabschlusskonzert Neues Orchester Basel, Basellandschaftliche Zeitung, Dienstag, 21. Juni 2005

„...Yi Ping Li wird viele Arien singen, die jedem Opernfreund und jedem Kenner italienischer Lieder gleich ins Herz gehen"
Zürichsee Zeitung, 2006

„Ein Festival der Stimmen. Yi-Ping Li interpretiert als Solistin Hector Berlioz` «Les nuits d'été»"
OPERNKONZERT der Bank CIAL, NZZ 13.11.2004



„Sängerin mit grosser Ausstrahlung"
Amtshaus Zyklus Eröffnung in Rüti, in AVU, Dienstag, 1. Feb 1999

„Die Sängerin verfügt über eine Stimme mit einem vollen dunklen Klang und einem staunenswertem Tonumfang"
Solinger Anzeiger, 2005 Zeitung_Operndiva_wie_Kammersaengerin.jpg

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Zuerichsee-Zeitung_1999.jpgVom Barok zur Moderne
   7. Dezember 2002
 HANS KARL PESCH schreibt in der Solinger Morgenpost:
Im ausverkauften Konzertsaal erlebten die Besucher
Musik aus voller Lust

“Wupperhofer“ setzten ein Zeichen
 

Zum Abschluss seines Jubiläumsjahres zum 190 Jahre langen Bestehen setzte der Männerchor „Die Wupperhofer" mit einem ausverkauften Konzert im Konzertsaal ein besonderes Zeichen.
Zur Begleitung war das Orchester der Musikhochschule Köln, Abteilung Wuppertal eingeladen, das unter der Leitung von Stefan Klieme mit ausgesprochener Klangmacht, Schönheit und Begeisterung das Programm mit gewaltigen Orchesterstücken anreicherte,  und den mit über 80 Stimmen erglänzenden Chor auf opulente Weise begleitete.

Als strahlende Solistin wirkte der chinesische Mezzosopran Yi Ping Li mit, und aus dem Chor selbst trat als weiterer Solist Bass-Bariton Friedrich Pohlke hervor und behauptete sich auf staunenswerte Weise in diesem außerordentlichen musikalischen Aufgebot weit jenseits des Üblichen.
Das Programm trug den Titel „Vom Barock bis zur Moderne" und begann mit der gewaltigen Rossini-Ouvertüre zur Oper „Wilhelm Tell", um sich dann Georg Friedrich Händel und Verdi zuzuwenden. Zum Abschluss des ersten Teiles dann das Kolossalgemälde „Finlandia" von Jan Sibelius. In der Leitung der weit über 100 Mitwirkenden wechselten sich der langjährige Dirigent der Wupperhofer, Heinz Rolf Fliersbach, und Stefan Klieme ab.
Das führte zwar zu Schwierigkeiten in der rechten Klangeinstimmung, doch es gab keinen Moment, dem es an Frische und hoher Professionalität gemangelt hätte, nichts erstarrte ob aller Größe im Pomp oder Äußerlichkeit. Man erlebte Musik aus voller Lust und aus bewundernswertem Können.
Das Programm setzte sich dann fort mit so kühnen Stücken wie der Landerkennungskantate von Edvard Grieg, weitete sich zu einem großen Chor aus Rossinis Oper „Belagerung von Corinth". Die Grenzbereiche zum Tragischen waren durch „Im Abendrot" aus den „Vier letzten Liedern" von Richard Strauss durch die hierbei nahezu überwältigende Sopranistin berührt Von Schostakowitsch entlud sich der Walzer Nr. 2 oder das mächtige Stück nach den Schreckensdarstellungen Goyas von Granados. Die Sopranistin hörte man mit Arien von Puccini oder Donizetti.

 

Im Solinger Tageblatt schreibt Klaus Günther:
Belcanto aus China neben
Solinger Chorqualität

Die Wupperhofer und Gäste boten ein Bouquet
aus Oper und Konzert
 

 Festliche Stimmung, festlich gekleidete Menschen, ein reich geschmückter und voll besetzter Konzertsaal: so erlebte man auch dieses Jahr das Adventskonzert der Wupperhofer. Der stattliche Chor feiert 2002 sein 190 jähriges Bestehen und hatte sich für die Besucher wiederum einiges Besondere einfallen lassen.
Mit dem Orchester der Musikhochschule Köln, Abteilung Wuppertal, wurde ein prächtiger Klangkörper gewonnen. Wenn man auch von Studierenden nicht die Brillanz professioneller Symphoniker verlangen kann, so hatte doch die Bravour, mit welcher die jungen Musiker zu Beginn Rossinis Tell-Ouvertüre spielten, die lauten Bravos wirklich verdient. Stefan Klieme leitete das Orchester mit Schwung und präziser Zeichengebung.
Die Wupperhofer begannen mit zwei Chören von Händel. Dem Largo aus „Xerxes" folgte der Ruf zu den Waffen aus „Judas Maccabäus“. Heinz Rolf Fliersbach führte Chor und Orchester zu üppiger Klangfülle und lebendigem Ausdruck.
Großes Interesse weckte der Auftritt der chinesischen Sopranistin Yi Ping Li. Die Sängerin verfügt über ein Stimme mit vollem dunklen Klang und einem staunenswerten Tonumfang. Mit dem markant singenden Solinger Bass-Bariton Fritz Pohlke gestaltete sie bewegend die Klosterszene aus „Die Macht des Schicksals". Im zweiten Teil bewies sie, dass sie Arien für lyrischen Sopran wie solche für dramatischen Alt singen kann.
Dem Chor gelang mit dem Baritonsolisten schöne Wiedergaben von Griegs „Landerkennung" und „Jerusalem" Auch das Orchester konnte sich noch mehrfach auszeichnen Ein anrührendes „Agnus dei", worin die Stimme der Solistin über dem Chor schwebte, stand am Ende. Den üppigen Beifall belohnten Yi Ping Li mit Strauss' „Zueignung" und der Chor mit einem Adventslied.

  

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